ÿþ&ProHead=<span class="title">Ehrenamtliche Beratung bei der Restaurierung der Alten Kaplanei</span>& &ProText=<span class="copyText">Kurz nach Fertigstellung des denkmalgeschützen Hauses auf der Feldstr. 9a in Wachtendonk sprach mich Herr Druyen, 1. Vorsitzender eines im Nachbarort Wankum ansässigen Heimatvereins an. Man plante, mit Unterstützung des Landes Nordrhein - Westfalen ein Museum für Heimatgeschichte in Wankum einzurichten. Ins Auge gefasst war ein Feuerwehrhaus für ehemals zwei Löschfahrzeuge nebst kleinem Geräteschuppen. Das Ansinnen des Heimatvereins war, bei den Instandsetzungsarbeiten des ehemaligen Feuerwehr - Gebäudes die Historie sichtbar zu erhalten. Nach dem ersten Treffen sicherte ich dem Verein meine ehrenamtliche Unterstützung zu.<br />Während der ersten Überlegungen rückte jedoch ein ganz anderes Haus in unseren Blickwinkel. Die Kirche hatte geplant, die "Alte Kaplanei" der Stadt zu schenken, mit der Auflage des Abbruchs und der Schaffung eines Parkplatzes. Der Heimatverein und ich vertraten die Ansicht, dass es sich bei dem Gebäude um ein wichtiges städtebauliches Zeitzeugnis handelt. Denn die Kaplanei als ältestes der drei Gebäude bildet zusammen mit der Kirche und dem alten Pastorat ein wunderschönes Ensemble. Gegen einigen Widerstand konnte das Objekt dem Heimatverein zugesprochen werden.<br /> Während der einjährigen Instandsetzungsphase entwickelte der Verein einen großen Ehrgeiz, das Objekt in seinen ursprünglichen Zustand zurück zu versetzen. So wurden Fenster nach alten Bauzeichnungen neu gefertigt, ebenso wie die verloren gegangenen Schlagblenden. Unter aufgedoppelten Böden fand man die ca. 25 cm breiten originalen Dielen, die liebevoll aufgearbeitet wurden. Nach Entfernen der abgehängten Decken entdeckte man ausserdem die originalen, ursprünglich verputzten Deckenbalken.<br />Beschädigungen an der Verputzung der Balken wurden ausgebessert. Alte Blaustein - Fliesen, ursprünglich aus der 1906 abgerissenen alten Pfarrkirche stammend, die in der Scheune eines benachbarten Bauernhofes gefunden wurden, verwendeten wir als Boden im Eingangsbereich. Die Aluminiumhaustür wurde gegen eine historische zweiflügelige Haustür aus Eiche ausgetauscht. So wurde die "Alte Kaplanei" im Laufe eines Jahres selbst zum Ausstellungsstück! In den verschiedenen Räumen sind nun Themen ländlichen Lebens der letzten 250 Jahre dargestellt</span>.& &WLinks=<span class="roomDef2"><br /><br /><br /><br /><a href="http://www.rp-online.de/app/vereine/meldung/regional/2795" target="_blank"><li>Artikel bei rp-online</li></a> <a href="http://www.map24.com/search?q=m24flnlFR7MvZEwLrj0pnJTZ9sfWn_sT0uYK6nPasWyRgLGhK2l1jMRvnQhrzjE5zp0pqDZQdki0GgDYYeJuBeoFmPljlg_Xc7iFTjLEAg/YlevUJswn/WN__F0pl99S0cWyc4uwgJ8QMYj78Kx/hPeKMK7WJvOuea9_YXw"target="_blank"><li>Link zum Routenplaner</li></a></span>&